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Test: Megastar

Geschrieben von Niklas Kilian

Stars und Sternchen

Die Sterne, die ein Sim für besondere Leistungen in der Studiotown erhält, haben noch eine weitere Funktion. Je mehr Sterne ein Sim erreicht hat, desto mehr Möglichkeiten hat er. Ein Sim ohne den geringsten Berühmtheitsgrad kann nicht einfach zu einer Fernsehkulisse spazieren und eine Filmszene drehen. Er wird dann vom Regisseur hochkant wieder hinausgeworfen.

Jeder neu dazugewonnene Teil eines Sterns berechtigt den Sim zu einer neuen Tätigkeit. So darf er mit 3 Sternen beispielsweise in ein Tonstudio gehen und ein Album aufnehmen. Erst mit 4,5 Sternen ist es ihm möglich eine professionelle Filmszene zu drehen. Eine große Herausforderung an den Spieler ist deshalb immer da, schließlich will man seinen Sim als den angesagtesten Star der ganzen Stadt sehen und umjubeln lassen ;)

Im Tonstudio

Jeder Sim kann einmal pro Tag in die Studiotown fahren. Der Spieler sollte immer gut darauf achten, dass seine Sims gut gelaunt in die Limousine steigt. Andernfalls ist es kaum möglich irgendwelche Erfolge zu erzielen. Manchmal weigern sich die Sims einfach zu singen oder einem Fotograf zu posieren, wenn es ihnen nicht gut geht.

Richtig interessant wird es, wenn die Sims das erste Mal ins Tonstudio dürfen oder ihren ersten Werbespot drehen. Im Tonstudio angekommen entscheidet der Spieler zuerst, welche Art von Musik sein Sim singen soll. Von Rock bis Teen Pop ist hier alles dabei. Ist die Musikrichtung entschieden, bestimmt der Spieler wie das Musikstück gesungen werden soll. Dabei hat er die Wahl zwischen "Weich", "Normal" und "Übertrieben". Man bekommt diese Frage dreimal gestellt, für den Anfang, Mittelteil und das Ende des Liedes. Dann kann es losgehen, die Musik beginnt zu spielen und der Sim trällert sein Lied ;)

Der Sim am Mischpult hört nun gespannt zu und gibt an seinen Reaktionen zu erkennen, ob ihm dieser Teil des Liedes gefällt oder nicht. Hätte er beispielsweise den Anfang des Liedes übertrieben gesungen haben wollen, aber der der Spieler hat stattdessen "Normal" oder "Weich" ausgewählt, kann man dies genau an seinen Reaktionen erkennen. Darauf muss der Spieler entsprechend reagieren und beim zweiten Versuch eine andere Reihenfolge auswählen. Nach dem dritten Versuch jedoch hat der Plattenproduzent genug, hat man bis dahin die richtige Reihenfolge nicht gefunden geht der Sim leer aus. Meistens jedoch ist es mit ein bisschen Glück und Kombination möglich den Geschmack des Produzenten zu treffen. Das erste Album ist dann aufgenommen und dafür gibt es Geld - und natürlich mehr Star-Einfluss.

Nach diesem Prinzip funktionieren nahezu alle Tätigkeiten in den Studios. Auch bei Filmszenen oder Fotoshootings muss der Spieler vorher bestimmen, wie die Sims diese Szene bzw. sich selbst darstellen sollen. Dreht man beispielsweise eine Szene für eine Seifenoper, die am Krankenbett eines kurz darauf sterbenden Sim spielt, empfiehlt es sich selbstverständlich nicht die Szene lustig darzustellen. Man sollte in diesem Falle eher eine der anderen Eigenschaften wie "Spannend" oder "Dramatisch" auswählen. Auch hier hat der Spieler drei Versuche und muss darauf achten, dass die Schauspielkünste seines Sims dem Regisseur gefallen.

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