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Die Sims 2 Test: Familie und Freunde

Geschrieben von Jan Harder

Schicke Häuser, teures Interieur – alles schön und gut. Aber kein Sim wird seines Lebens froh, wenn er die ganze Zeit alleine zwischen all dem teuren Zeug hockt. Die Sims sind nun mal Rudeltiere und lassen sich ungern allein wegsperren. Und deswegen sind Freunde und Familie auch in Sims 2 ein zentrales Thema – ohne wäre es ja auch langweilig.

Punkte sammeln und Freunde kriegen

Das simple Freundschaftssystem der Urversion hatte Maxis schon in den Sims 1 AddOns deutlich verbessert. Und auch in der neuen Version gibt es wieder die zwei Freundschaftswertungen. Der Tageswert kann problemlos bei einem Treffen zu drei Vierteln gefüllt werden, der Gesamtwert steigt jedoch nur langsam an und bewegt sich stets langsam der kurzfristigeren Wertung entgegen. Will man einen Sim zum langfristigen Freund machen, sollte man also den Tageswert immer wieder einmal auffrischen – am besten so weit es nur geht. Dann ist erstmal für eine Weile Ruhe.

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Familie)

Neu dabei ist aber, dass alles bedeutend schneller und einfacher vonstatten geht. Einen Freund zu gewinnen ist bei einem bisher unbekannten Sim meist nur die Angelegenheit eines Tages – sofern die Chemie einigermaßen stimmt. Manche Sims sind auch in zweiten Auflage des Personensimulators einfach nicht zusammenzubringen. Der tagelange Stress, um neue Bekanntschaften zu machen ist aber definitiv vorbei. Und während wir zuvor noch um jeden einzelnen Familienfreund gekämpft haben, lässt sich nun darüber wegsehen, wenn sich zwei Sims mal aus den Augen verlieren. Neue Freunde sind ja schnell gefunden.

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Familie) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Familie) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Familie)

Für die Pflege der Beziehung kann problemlos nebenbei gesorgt werden. Dazu tragen die Freunde erfreulicher Weise selbst fleißig bei, indem sie ab und zu von selbst anrufen, um mit ihrem Kumpanen ein wenig zu plaudern. Natürlich geht das auch andersrum und wer will kann seine Beziehungen tatsächlich eine ganze Weile lang nur über das Telefon aufrechterhalten. Und passiert es doch einmal, dass man einen Bekannten vernachlässigt, meldet sich dieser natürlich rechtzeitig, um zu fragen, ob es einen denn überhaupt noch gibt. Am effektivsten sind nach wie vor aber natürlich persönliche Treffen. Ob in den heimischen vier Wänden oder auf einem Gemeinschaftsgrundstück bleibt dabei wie immer euch überlassen.

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Familie) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Familie)

Freunde fallen nicht vom Himmel

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Familie)Nun werdet ihr euch vielleicht denken, dass das alles ja ganz schön und richtig ist, aber woher denn die ganzen Freunde nehmen? Schließlich wachsen die nicht auf Bäumen – das ist in Sims 2 allein den Banknoten vorbehalten, doch das ist ein anderes Thema. Nun, neue Sims treffen gehört zu einfachsten Übungen in der neuen Version des Spiels! Denn überall laufen NPCs herum, die das Spiel regelmäßig neu zu generieren scheint. Und dabei lässt sich wirklich jeder computergesteuerte Sim anquatschen. Ist gerade sonst niemand in Reichweite, so ist auch das Hausmädchen oder der Gärtner ein willkommenes Ziel für Anfreundungsversuche. Und wenn ein Techtelmechtel mit dem Postboten das letzte ist, was zum Abrunden der Biographie noch fehlt – nur zu!

Und selbst wenn man nicht so gerne die Initiative ergreift, kommt man problemlos an neue Bekanntschaften, denn die Sims sind selbst auch nicht allzu scheu und bringen zum Feierabend gerne mal einen Arbeitskollegen mit nach Hause. Schulkinder steigen nicht selten mit einem ihrer Mitschüler aus dem Bus. Besonders erfreulich ist dabei, dass sich diese Sims schon ein wenig kennen, so dass das Anfreunden sogar noch einfacher von der Hand geht.

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