Geschrieben von Jan Harder
Freund ist natürlich ein weit gefasster Begriff und da liegt es nahe, dass Maxis da Unterschiede eingebaut hat. So richtig dicke Sim-Freunde bekommen anstatt des gewöhnlichen Freundschaftsstatus das Prädikat „beste Freunde“ aufgestempelt. In Liebe verfallen die Sims dagegen nicht so einfach, da braucht es schon ein bisschen mehr als nur ein bisschen Geplaudere oder gemeinsames Schachspielen. Und vor der richtigen Liebe steht in der Regel auch erst einmal das Verknallt sein an. Auch feste Beziehungen können eingegangen werden. Das passiert aber nicht von allein, sondern liegt genauso wie Verlobungen und Hochzeiten allein in eurer Hand.
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Eine Verlobung |
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Die Art der Beziehung hat wie schon zuvor wieder Einfluss darauf, was die Sims so miteinander anstellen können. Freunde werden beispielsweise nicht wild rumschmusen und verliebte sich nicht prügeln können. Zudem verwehrt es Maxis verheirateten Sims, beim Seitensprung ein Baby zu machen.
Das Spiel weiß stets, welcher Sim zu welcher Familie gehört. Und auch das hat Folgen für das Spiel. Denn zwischen Familienmitgliedern gibt es andere Interaktionen als zwischen Sims unterschiedlicher Herkunft. So finden Geschwister im Untermenü „Küssen“ höchstens die Option „Vertraut küssen“, während ansonsten eine größere Palette verschiedenster Formen zu finden ist. Und weil die Eltern auch im Spiel immer zu allem einen Rat wissen – ob er nun gewollt ist oder nicht – können sie ihre Nachfahren zu bestimmten Verhaltensweisen wie beispielsweise mehr Freundlichkeit ermutigen.
Gerne kommen die Verwandten auch einfach einmal unangemeldet vorbei. Aber wenn die Bude mal wieder nicht aufgeräumt ist, dann macht der Sim eben einfach nicht auf – die gehen schon wieder weg, keine Sorge.