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Die Sims 2 Test: Das Fazit

Geschrieben von Jan Harder

Nach über einem Monat und achtzehn ausführlichen Artikeln geht unser großer Sims 2 Test zu Ende. Wir haben in den vergangenen Wochen im Detail gezeigt, was euch der Nachfolger zum meistverkauften Spiel aller Zeiten bietet und nun ist es an der Zeit für ein abschließendes Fazit. Denn eine letzte Frage bleibt noch offen: Welchen Gesamteindruck hinterlässt Sims 2 nach so einer langen Spielzeit? In unserem Fazit wollen wir nicht mehr auf einzelne Details eingehen, sondern euch noch einmal einen Überblick über die Stärken und Schwächen des Spiels geben.

Schöner, bunter, dreidimensionaler

Keine Frage, im Vergleich zum Vorgänger ist die Grafik von Sims 2 ein Quantensprung. Endlich erstrahlt die Welt in echten 3D und endlich ist Schluss mit eckigen und kantigen Sims. Allein schon durch die frei wählbare Perspektive gewinnt das Spiel ungemein an Reiz, denn nun kommt ihr viel näher an eure Sims heran und könnt euch mitten ins Geschehen bewegen. Die Nachbarschaften und Häuser sind liebevoll gestaltet und vor allem lebendiger.

Immer wieder haben wir euch in unserem Test darauf hingewiesen, dass die Grafik in Bewegung noch viel besser aussieht als auf den statischen Screenshots. Das kommt daher, dass Maxis sehr viel Mühe in die Animationen gesteckt hat. Schon mehrmals haben wir gesagt, dass ihr wohl keine Szene zwei Mal sehen werdet. Es steckt einfach mehr Leben in der neuen Sims-Version, ständig passiert irgendwo etwas, immer gibt es etwas zu sehen.

Die Grafik ist definitiv zeitgemäß und sieht toll aus, dennoch wäre rein technisch definitiv mehr möglich gewesen. Mit aktuellen Ballerspielen, die in Sachen Grafik die Maßstäbe setzen, kann der Personensimulator sicher nicht mithalten. Der Preis für deren Wundergrafik sind aber auch enorme Systemanforderungen, die für ein Spiel wie Die Sims wohl kaum in Frage kämen. Denn im Gegensatz zu den Ballerfreaks hat der durchschnittliche Sims-Fan wohl keinen hochgezüchteten High-End Rechner in den eigenen vier Wänden stehen.

Da erscheint uns die Grafik des Spiels vielmehr ein idealer Kompromiss zwischen zeitgemäßem Äußeren und mäßigem Hardware-Hunger zu sein. Denn auch auf etwas betagten Rechnern macht Sims 2 noch eine ausgesprochen gute Figur.

Behutsame Änderungen am Gameplay

Noch wichtiger als die Grafik ist natürlich das Spielgeschehen selbst. Wer unseren Test mitverfolgt hat weiß, dass Maxis keine Experimente gewagt hat. Stattdessen wurde überall am bewährten Prinzip gefeilt. Natürlich gibt es auch neue Features, die wie euch im Test ausführlich erklärt haben. Gerade hier wird deutlich wie sehr sich Maxis an den Wünschen der Fans orientiert hat. Denn Neuerungen wie mehr Stockwerke oder der Alterungsprozess waren die häufigsten Wünsche der Community.

Dabei bringt Sims 2 das fertig was zuvor kein AddOn geschafft hat: Obwohl viel Neues zum Alltag der Sims hinzugekommen ist, gerät die Spielbalance nicht durcheinander. Alle neuen Features passen sich perfekt in den Tagesablauf der Sims ein. Das Spiel ist nun nicht mehr stressig, sondern geht angenehm flüssig von der Hand. Die Entwickler haben das Spiel wirklich hervorragend ausbalanciert. Das geht sogar soweit, dass viele Dinge, die im Vorgänger nervig waren nun nicht mehr stören – als Stichwort sei hier nur einmal das stundenlange Duschen genannt, das nun zur Vergangenheit gehört.

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