Geschrieben von Jan Harder
Kein Sim wird auf Dauer so richtig glücklich, wenn er den ganzen Tag zu Hause in der Bude hockt. Denn so schön das traute Heim auch sein mag – draußen spielt das wahre Leben. Und wenn Sims weggehen, dann gehen sie zu den Gemeinschaftsgrundstücken, die ihnen Unterhaltung und Shopping bieten.
Ein Anruf genügt und schon steht ein Taxi vor der Tür, mit dem sich jedes Gemeinschaftsgrundstück ansteuern lässt. Dabei muss der Sim natürlich nicht alleine losziehen – auf Wunsch können auch die Familienmitglieder einsteigen. Hat man dagegen die eigene Sippe satt, verabredet man sich kurzerhand mit einem anderen Sim, den man dann auf dem ersten angesteuerten Grundstück trifft. Und das Beste: Der ganze Spaß kostet nicht einen Cent. Die Taxifahrer in SimCity haben ihre soziale Ader entdeckt und fahren kostenlos.
War das Einkaufen im Vorgänger noch ein reines Vergnügen, so ist es jetzt eine Pflichtveranstaltung für jeden Sim, der nicht den Hungertod erleiden will. Denn die Kühlschränke in Sims 2 sind nicht mehr länger ein unerschöpfliches Quell der Mittagessen und Kartoffelchips, sondern schlichtweg irgendwann leer. Zum Glück haben es die Sims aber beim Einkaufen leichter als wir, denn eingekauft wird einfach nur der Rohstoff ‚Lebensmittel’. Über einzelne Zutaten braucht sich in Sims 2 niemand Gedanken zu machen.
Wer seine Sims das erste Mal in den Supermarkt schickt, dürfte einen ordentlichen Schreck bekommen, wenn es an die Kasse geht. Denn Lebensmittel sind teuer – ein voller Kühlschrank schlägt mit 400§ schon mal ein ordentliches Loch in die Kasse. Und so manches Mal haben wir beim Testen ein dummes Gesicht gemacht, als plötzlich der Kühlschrank leer und in der Familienkasse keine Knete mehr war – dann gibt’s eben erst morgen nach der Arbeit wieder etwas zu Futtern, Pech gehabt…
Zum Glück reicht eine volle Kühlschrankladung bei einer dreiköpfigen Familie aber locker eine Woche. So wird das Einkaufen nicht zur nervigen Rennerei, sondern bleibt erträglich und kann oft sogar nebenbei erledigt werden, wenn man auf einem der Grundstücke vorbeikommt.