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Die Sims 2 Test: Hausbau

Geschrieben von Jan Harder

Streng genommen bräuchten die Sims gar kein Dach über dem Kopf, denn auch in Sims 2 herrscht immer ein absolutes Bombenwetter. Aber natürlich gehört zu jeder Sim-Familie auch ein anständiges Haus - sofern die Armen nicht gerade an einen besonders sadistischen Spieler geraten sind. In diesem Artikel erfahrt ihr alles über den Hausbau in der zweiten Auflage des Personensimulators.

Nun, am Anfang steht natürlich jeder vor einem leeren Stück Land, das bebaut werden will. Dieses Fleckchen Erde war im Vorgänger idealer Weise völlig eben, denn auf schiefem Grund ließ sich kein Haus errichten. Zwar werdet ihr auch in Sims 2 keinen schiefen Turm bauen können, unebenes Gelände ist dagegen aber nun bezwingbar.

Das Zauberwort heißt Fundament. Dort wo ein Haus auf einem ungleichmäßigen Untergrund entstehen soll lassen sich nun Betonfundamente legen, die eine Ebene Baufläche bieten, wo Mutter Natur den Boden krumm gemacht hat. Wer möchte kann diese Baugrundlagen sogar diagonal anlegen. Zusätzlich gibt es noch schicke Holzveranden. Der Unterschied zwischen Fundament und Veranda ist dabei übrigens rein optisch. Ihr könnt auch problemlos ganze Häuser auf Veranden stellen, wenn ihr das wollt.

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau)

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau)Natürlich kann aber auch nach wie vor direkt auf dem Boden gebaut werden, in dem Fall muss dieser aber völlig eben sein. Entscheidet ihr euch allerdings für ein Fundament, so wird euer Haus leicht erhöht gebaut und damit eure Sims da raufkommen hat Maxis dem Spiel neue Treppen spendiert, die speziell für Fundamente und Veranden gedacht sind und ihre Länger immer dem Höhenunterschied von Fundament und Erdboden anpassen. (An allen Treppen lassen sich übrigens die Geländer nach Wunsch an- und abschrauben).

Am Prinzip wie die Häuser gebaut werden hat sich allerdings nichts fundamental verändert. Wände hochziehen, Türen und Fenster einsetzen, Böden auslegen und Wände bepinseln - das alles funktioniert genauso wie im Vorgänger. Die Neuerungen stecken vielmehr im Detail. Anstatt das Bewährte über Bord zu werfen hat sich Maxis darauf konzentriert hier und da viele kleine neue Features einzubauen und alte Beschränkungen aufzuheben.

Die Wände dürfen nun beispielsweise in jedem möglichen Winkel auf einander treffen, Fenster und Türen lassen sich endlich auch in schräge Wände einpassen und die neuen zweistöckigen Fenster sind ein echter Blickfang. Außerdem kommen hier zum ersten mal die neuen Designmöglichkeiten zum Vorschein: Bei den meisten Fenstern und Türen lässt sich aus mehrere Farben wählen. Bei einigen können sogar gleich zwei Teile eingefärbt werden. Das sieht dann zum Beispiel so aus, dass zum einen das Holz einer Tür getrennt von den Türklinken gewählt werden kann. Im Baumodus funktioniert das übrigens auch bei den Treppen.

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Hausbau)

Die Designs schaffen mehr Abwechslung und sorgen vor allem dafür, dass sich die verschiedenen Modelle besser aufeinander abstimmen lassen, da sie oft in ähnlichen Farben zu haben sind. Und sollte sich die Mode mal wieder ändern und schwarze Fenster plötzlich völlig out sein, dann benutzt man einfach das neue Design-Tool, mit dem sich jedes Design jederzeit gegen einen kleinen Obolus von 15§ ändern lässt.

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