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Die Sims 2 Test: Kinder

Geschrieben von Jan Harder

Wir wollen nur das Beste für dich...

Natürlich hängen die Kinder noch sehr an Mama und Papa. Jedes mal, wenn einer von beiden von der Arbeit nach Hause kommt stürzt der Sprössling aus dem Haus, um den Heimkehrer zu begrüßen. Noch euphorischer werden gute Noten gefeiert. Jede Eins muss natürlich sofort den Eltern präsentiert werden, die sich natürlich genauso darüber freuen. Aber wehe, die Noten sind schlecht – dann gibt es auch schon mal Schelte von den Alten!

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Kinder) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Kinder)

Und weil die Eltern natürlich das Beste für ihre Kinder wollen, ist die Privatschule der ideale Ort, um was aus den Kleinen zu machen. Da muss man aber erst einmal rankommen. Was tut man da? Genau, den Direktor der Privatschule einladen und ordentlich schleimen, damit der einen Platz im High-Society Klassenzimmer rausrückt. Das Ganze ist so eine Art Minigame im Spiel. In drei Kategorien muss der Schulleiter überzeugt werden. Dazu gehört eine gepflegte Konversation genauso wie ein gutes Abendessen. Und um den Eindruck perfekt zu machen führt man den Gast noch einmal durch das eigene, hoffentlich protzige und kinderfreundliche, Haus. Gefällt der Abend dem Herrn Direktor, kann das Kind schon am nächsten Tag in Uniform zur Schule gehen. Stattfinden kann das Ganze aber natürlich auch, wenn der Nachkomme schon Teenager ist, denn die müssen ebenfalls zur Schule.

Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Kinder) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Kinder) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Kinder) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Kinder) Die Sims 2: Hauptspiel - Test (Kinder)

Noch geht es aber um die Kinder, die nicht alles können, was ihre älteren Kollegen drauf haben. Kochen ist beispielsweise, wie auch schon im Vorgänger, nicht drin. Höchstens ein Snack oder eine Pizza vom Bringdienst. Die meisten Laufbahnobjekte gehören ebenfalls nicht in Kinderhände. Zwar darf der Geldbaum geerntet werden, den Alterungsprozess dürfen Kinder aber nicht wie die Großen mit dem „Elixier des Lebens“ um fünf Tage zurücksetzen. Sofern man nicht die Alterung aller Sims per Cheat ausstellt, bleibt der Sim für exakt acht Tage Kind und dann geht’s weiter als Teenager.

Fazit

Als Kind geht das Sim-Leben erst so richtig los, denn nun treten vor allem auch die sozialen Beziehungen in den Vordergrund. Und natürlich kann so ein Kind viel mehr Dinge tun als ein Kleinkind. Da erscheint die Zeit von acht Tagen in der Tat ein wenig kurz. Das wäre kein Problem, wenn man auch bei Kindern die Alterung per Laufbahnobjekt aufhalten könnte. Leider bleibt ihnen dies aber verwährt und das ist wirklich ein wenig schade. Vor allem, weil sich mit dem Wechsel zum Teenager die ungleichmäßige Alterung erstmals wirklich bemerkbar macht. Sims mit denen man sich als Kind gerade erst angefreundet hatte bleiben Kinder, wenn man nicht extra mit deren Familien weiterspielt, um sie altern zu lassen. Und ein Teenager, der haufenweise Kinder zum Freund hat wirkt schon ein wenig komisch. Zwar lassen sich schnell neue, gleichaltrige Freunde finden, wirklich schön ist das aber nicht.

Trotzdem, die Kinder sind wirklich süß und es macht riesigen Spaß, ihnen beim Spielen zuzusehen. Durch die Hausaufgaben gibt es zudem immer etwas zu tun und man muss sich schon ein wenig um die Kleinen kümmern. Im Gegensatz zum Vorgänger kamen sie uns nicht mehr wie nutzlose Nervensägen vor. Sie sind vielmehr eine Bereicherung für jeden Haushalt und es macht Laune, sie aufwachsen zu sehen.

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