Geschrieben von Jan Harder
Zudem ist es einfach putzig zu sehen wie die Kleinen ein wenig unsicher auf zwei Beinen durch die Wohnung stapfen. Egal, was die Kleinen tun, es ist einfach nur süß und man kann sich kaum daran sattsehen. Und vor allem hier gilt das, was wir euch schon so oft gesagt haben: die Screenshots lassen nicht einmal erahnen wie hinreißend die Animationen sind. Ihr müsst das einfach selbst gesehen haben, denn mit Worten lässt sich das kaum beschreiben.
Lernen ist aber nicht alles und natürlich wollen die Kinder auch ordentlich spielen. Dazu hat Maxis passende Spielzeug für die Kleinen mitgeliefert, darunter Klassiker wie Klötzchen und Xylophon, die in keinem gutsortierten Kinderzimmer fehlen sollten. Da macht das Spielen nicht nur Spaß, sondern bringt auch gleich noch Fertigkeitspunkte ein. Ja, ihr habt richtig gelesen, in Sims 2 können schon Kleinkinder ihre Fähigkeiten verbessern. Das Klimpern auf der Tonleiter fördert beispielsweise die Kreativität und landet das Klötzchen im passenden Loch kommt das der Logik zugute. Alle Punkte, die die Kleinen hier schon erwerben bleiben ihnen auch später im Leben erhalten.
Allerdings macht nicht jedes Spiel das Kind auch zwangsläufig schlau. Durch das Knabbern an den Teddyohren – Kleinkinder nehmen auch in Sims 2 gerne alles in den Mund – ist noch kein Genie entstanden. Das trifft auch auf den Unsinn zu, den die kleinen Nervensägen gelegentlich verzapfen. Besonders beliebt ist das Planschen im Klo – Badüberschwemmung inklusive. Ist die Bude erstmal unter Wasser gesetzt laden die vielen Pfützen auch noch herrlich zum Planschen ein. Und es ist einfach göttlich den kleinen Chaoten dabei zuzusehen!
Ihr seht also, so ganz ohne elterliche Aufsicht funktioniert das noch nicht. Die Kleinkinder sind ohne erwachsene Hilfe noch immer aufgeschmissen, denn irgendjemand muss schließlich immer noch für Essen bzw. das Fläschchen sorgen, Windeln wechseln und die kleinen Stinker baden. Und das ist eine ganze Menge an Aufgaben, mit der das ganze Haus locker auf Trab gehalten wird. Zwar können die armen Eltern ihr Kind auch mal im Gitterbett abladen, ganz und gar ausbruchssicher ist das allerdings auch nicht. Wenn der kleiner Racker raus will, dann rüttelt er eben so lange am Gestänge, bis das irgendwann aufgeht.
Im Vergleich zum Baby sind die Kleinkinder mindestens genauso stressig, ein Kindermädchen ist hier ein wahrer Segen. Da können sich die Eltern, die sich nebenbei ja noch um andere Belange kümmern müssen, voll darauf konzentrieren, ihrem Kind alles beizubringen was es braucht und natürlich auch ein wenig mit ihm spielen. Erst wenn die Nanny das Windelwechseln, ins Bett bringen und Füttern übernimmt, gerät der Alltag wieder in geregelte Bahnen.
Damit es nicht zu chaotisch wird hat Maxis bei den Kleinkindern auf zwei Bedürfnisse verzichtet. Weder die Umgebung, noch der Komfort sind dem Nachwuchs wichtig. Anders als die großen Sims dürfen Kleinkinder das Grundstück auch nicht verlassen. Und da man sie genauso wie auch die Babys auf keinen Fall allein im Haus lassen darf, ist das Kindermädchen manchmal unverzichtbar. Auch die Laufbahnobjekte, die wir euch in einem der vorigen Artikel gezeigt haben, sind für Kleinkinder tabu. Zwar können sie schon Laufbahnpunkte sammeln, die werden aber für später aufgespart und können erst einmal nicht eingelöst werden.