Geschrieben von Jan Harder
Da war die Welt als Sim-Kind gerade eben noch so schön überschaubar und plötzlich ist alles viel komplizierter geworden - aus dem Kind ist ein Teenager geworden, der sich von Akne bis Herzschmerz allen Herausforderungen der Pubertät stellen muss. Und das ist richtig spannend und die wohl aufregendste Phase im Leben der Sims, denn hier geht’s rund!
Vor allem ist endlich Schluss mit den vielen Einschränkungen, die sich die Sims in den vorigen Altersstufen gefallen lassen mussten. Ein Teen kann praktisch alles was ein Erwachsener auch kann. Er darf kochen, alleine aus dem Haus gehen, Laufbahn-Objekte benutzen und auch selbst kaufen. Außerdem ist er nun mit allen Bedürfnissen ausgestattet, die auch die Großen erfüllen müssen. Und im Gegensatz zu vorher, als das Ziel noch stets das Großwerden war, hat jeder Sim ab dem Teenager-Alter eine eigene Laufbahn, die ihr wählen dürft, sobald er aus den Kinderschuhen herauswächst.
Ein Teen ist ein kleiner Erwachsener, der aber eben seine ganz eigenen Wünsche und Ängste hat. Außerdem muss er natürlich nach wie vor die Schulbank drücken und fleißig Hausaufgaben machen. Dazu bleibt aber immer weniger Zeit, denn schließlich haben Teens eigentlich ganz andere Dinge im Kopf. Und nebenbei darf der freie Nachmittag nun auch zum Jobben genutzt werden - sofern die Noten in der Schule stimmen. Schlechte Schüler müssen pauken und dürfen nicht arbeiten gehen.
Zwar ist der Schultag der Teens zwei Stunden kürzer als noch zu Kinderzeiten, viel Zeit bleibt aber trotzdem nicht, wenn nebenbei noch gejobbt werden soll. Im Gegenteil, die Nebenjobs lasten die Heranwachsenden so sehr aus, dass ihre Leistungen in der Schule meist darunter leiden müssen. Für Freunde bleibt da so gut wie gar keine freie Minute mehr übrig. Oben drauf kommt noch, dass die Aushilfsjobs eher schlecht bezahlt werden. So gibt es zu Beginn meist nicht mehr als 50§ am Tag. Und weil die Kohle in der Familienkasse landet und nicht bei den Teenagern selbst, scheinen Teenie-Jobs eher etwas für die Familien zu sein, die wirklich jeden Cent umdrehen müssen. Alle anderen werden sich zwei Mal überlegen, ob der Stress wirklich sein muss.
Im Angebot sind die gleichen Karrieren wie bei den erwachsenen Sims, allerdings mit anderen Karrierestufen und Gehältern. Die Arbeitszeiten liegen dabei selbstverständlich am Nachmittag oder Abend. Eigentlich sollten die Jobs aber die Nebensache bleiben, denn das wirklich ganz große Thema bei den pubertierenden Sims ist die erste Liebe. Denn plötzlich sind die vom anderen Geschlecht nicht mehr doof, sondern ausgesprochen interessant!