Geschrieben von Dirk Meidel
Bei der ganzen handwerklichen Tätigkeit, Gartenarbeit und Entdeckungstour kann es schon mal passieren, dass das Feigenblatt von einem Sim kaputt geht (keine Sorge,euer Sim wird selbstverständlich schon etwas mehr zum anziehen haben, als nur ein Feigenblatt). Nicht zu vergessen die Elemente, denen der Sim oftmals schutzlos ausgesetzt ist. Die Kleidung leidet unter all diesen Aktivitäten und das Bedürfniss Komfort sinkt dementsprechend schnell, wenn euer Sim luftig gekleidet ist und es anfängt zu regnen.
Daher solltet ihr immer bemüht sein, eure Kleidung zu reparieren und auch neue und bessere Kleidung zu erstellen. Bessere Kleidung steigert selbstverständlich den Komfort eures Sims. Aber auch für ein neues Shirt müsst ihr zuerstmal die Zutaten auf der Insel eurer Sims finden.
Wie ihr bis jetzt schon mitbekommen habt, gibt es verhältnismäßig viel zu tun auf eurer Insel. Aber auch hier hat sich EA etwas einfallen lassen. Schnell werdet ihr feststellen, dass es auf der Insel auch Affen gibt, die zwar viel Unfug im Kopf haben, aber auch nützlich sein können. Wir suchten uns einen Affen aus, nannten ihn Solander und wedelten fleissig mit Bananen vor seiner Nase. Durch die volle Aufmerksamkeit des Affen konnten wir ihm dann einige nützliche Tricks beibringen, dass er uns bei unserer täglichen Arbeit behilfich ist. Aber Vorsicht, die hyperaktiven Affen wollen ständig unter Kontrolle gehalten und beschäftigt werden. Einmal kurz nicht aufgepasst und schon klaute uns Solander den Kokosnusskopf von unserem Sandkumpel .... ja wir gestehen, wir fühlten uns auf der Insel alleine und bauten unserem Sim einen Sandmann mit Kokosnusskopf, mit dem er die einsamen Abende verbringen konnte und ihn fleissig zutexten konnte ,ohne Konter zu bekommen. Eigentlich hätten wir ja lieber anstelle eines Kokosnusskopf einen Fussball genommen, ihm ein Gesicht aufgemalt und dann Wilson genannt, aber leider gabs eben nur Kokosnüsse.
Haltet eure Affen also immer auf Trab.
Nachdem Solander (möge er im Vulkan geopfert werden) mit dem Kokosnusskopf unseres Sandkumpels über alle Berge abgehauen ist, wird es Zeit, dass unser Sim neue Freunde bekommt. Und wie oben schon erwähnt: Die Insel ist nicht unbewohnt, er findet also auch Ureinwohner, andere Gestrandete usw.
Allerdings nicht nur auf seiner Insel, sondern das Spiel umfasst insgesamt drei verschiedene Inseln, auf die der Spieler wechseln und welche er erforschen kann. Somit bekommt euer Sim also doch noch die geliebten Nachbarn. Sie sind zwar etwas weiter weg und mal eben schnell zur anderen Insel schwimmen ist nicht, aber dafür hat der Sim ja schon genug Werkzeuge und Materialien, um ein Floß zu bauen. Allerdings noch etwas zu klein, als dass man sich damit auf die große Rückkehr in die Zivilisation wagen könnte.
Somit reicht das kleine Floß gerade mal, um auf die Nachbarinseln zu kommen. Auch dort findet ihr andere Sims, welche eure Freunde werden können, Materialien welche ihr für euch gut gebrauchen könnt und noch mehr Geheimnisse.
Dank der Hilfe einiger Werkzeuge war es dem Sim mittlerweile auch möglich, Musikinstrumente zu bauen. Während er vorher noch alleine trommeln musste, so kann er nun durch findenneuer Nachbarn und Freunde gemeinsam musizieren. Wählt der Sim ein Instrument aus, schnappen sich nach der Reihe auch die anderen Sims ein Instrument (vorausgesetzt es sind genügend vorhanden) und beginnen gemeinsam zu spielen. Es hört sich übrigens fantastisch an und sieht auch sehr witzig aus, wenn eine Musikgruppe in Baströckchen auftritt.
Nachdem der Sim eigentlich nun alles hat, was er will, steht er vor der Qual der Wahl. Baut er sich sein Inselparadies noch weiter auf oder verlässt er die Insel und beendet somit das Spiel? Es gibt selbstverständlich auch hier verschiedene Wege, das Spiel zu beenden. Eine davon wird logischerweise sein, die Insel mit einem Boot zu verlassen. Der Tod eures Sims wäre natürlich auch eine Möglichkeit, der Insel zu entkommen, doch weniger wünschenswert.