Geschrieben von Dirk Meidel
Doch ich langweilte mich ziemlich schnell und fragte mich: "Kann es das wirklich sein?" Nach einem nachdenklichen Spaziergang durch die Nacht und einer unheimlichen Begegnung auf dem Friedhof kam mir der Geistesblitz! Ich möchte Geisterjäger werden. Ich fuhr sofort zum Wissenschaftszentrum und meldete mich als Geisterjäger an! Schon in der ersten Nacht wurde ich erschlagen von Geistermeldungen überall in der Stadt. Ich fuhr zu besagten Orten, spürte die Geister auf und fing sie ein.
Aber auch diese Karriere war für mich ein Klacks, mein Aufstieg war dadurch schon mal vorprogrammiert. Außerdem bekam ich - anders als beim Bildhauer - ein wöchentliches Festgehalt.
| Stufe | Erlös |
| Kartenleger | 280 § |
| Ekoplasma Wischer | 344 § |
| Geister Entpolterer | 400 § |
| Geister Entschärfer | 520 § |
| Seance Veranstalter | 640 § |
| Geister Schnapper | 840 § |
| Grusel Aufspürer | 1.144 § |
| Seltenes Medium | 1.480 § |
| Herausragender Okkultist | 1.840 § |
| Experte für Mystik | 2.480 § |
Ich reinigte die Stadt von den Gespenstern und kam an die verschiedensten und unheimlichsten Orte in der Nachbarschaft. In meinem Rucksack sammelten sich die Behälter mit den Geistern darin - doch wohin mit ihnen? Verkaufen? Was sollte ich mit ihnen machen? Sie waren doch eigentlich so süß. Nachdem ich auch hier die Spitze der Karriere erreicht habe, beschloss ich alle Geister frei zu lassen, damit mein Nachfolger auch noch etwas zu tun hat. Wobei es sowieso immer etwas zu tun gab, die Schar von Geistern hörte nie auf und es kamen immer neue dazu. Ein Geist in Freiheit zu lassen war ein tolles Gefühl, fand doch der Geist endlich seine Ruhe.
Durch meine Geisterjäger-Karriere kam ich an vielen Orten in Twinbrooks vorbei, unter anderem auch wieder an den bekannten Schrottplätzen. Meine alte Lust nach Schrott zu wühlen war wieder geweckt. Doch Bildhauer wollte ich nicht wieder werden - diesmal entschloss ich mich für den Erfinder-Job! Also wieder auf zum Rathaus und als Selbstständiger anmelden. Ich richtete mir bei Mutti im Keller eine kleine Werkstatt ein.
Ich hämmerte und werkelte vor mich hin und erfand die tollsten Maschinen und Spielsachen. Optisch nicht immer eine Augenweide und manchmal verriet sich mir auch nicht immer ein Sinn aus dem was ich erfand, aber es machte trotzdem Spaß. Mutti brachte mir immer Milch und Kekse, doch trotzdem blieb ich nur ein Kellerkind. Ziemlich einsam und traurig. Gott sei Dank hatte ich genug Lebenszeitpunkte und konnte mir einen besten Freund (40.000 Punkte) kaufen. Und was würde besser zu einem Erfinder passen, als ein Roboter? Eher gesagt eine Roboterdame *grins* die alles macht, was ich will. Sogar ein Techtelmechtel in meiner eigenen Zeitmaschine! Aber so eine Roboterfrau hat auch Bedürfnisse. Anders als bei einem Sim, der Hunger, Spaß usw. hat, hatte sie folgende Bedürfnisse: Schrottreserven, Aufladen, Müllansammlung, Sim-Interaktion, Trivial-Unterhaltung.
Auch bei der Karriere als Erfinder war ich voll dabei. Wie bei meiner ersten Karriere als Bildhauer hing meine Beförderung vom Wert der verkauften Erfindungen ab.
| Stufe | Erlös |
| Volt Opfer | 30 § |
| Kombinations Genie | 75 § |
| Isolierband Kleber | 300 § |
| Dingsbums Designer | 1.000 § |
| Erfahrener Innovator | 2.500 § |
| Alleskönner | 5.000 § |
| Vater des lokalen Einfallsreichtum | 10.000 § |
| Gefürchteter Technikfreak | 25.000 § |
| Ass der Robotertechnik | 45.000 § |
| Architekt der vierten Dimension | 60.001 § |
Dank meiner Zeitmaschine konnte ich in die Zukunft und in die Vergangenheit reisen, brachte coole Kleidung mit oder tolle Bücher über den Mars. Alles ziemlich abgefahren und manchmal auch etwas gefährlich.