Geschrieben von Dirk Meidel
Auch dieses Jahr war es in August wieder soweit: Die Games Convention in Leipzig. Für EA vielleicht die letzte, da EA sehr wahrscheinlich nächstes Jahr auf der GamesCom in Köln wieder zu finden ist. Doch zum krönenden Abschluss gab es für uns nochmal ein kleines Highlight. Die erste Vorstellung von Sims 3 für die Community mit dem Bonus, dass die ersten Fotos ausschließlich für die Fans gemacht werden durften.
In der Business Lounge erklärte uns die Producerin Joanna Lio ihr Spiel. Zusätzlich durchforsteten wir für euch noch die anderen Fanseiten, um euch den ausführlichsten Bericht im Netz bieten zu können, mit vielen zusätzlichen Ergänzungen, die noch nirgends erwähnt wurden.
Leider konnten wir das Spiel noch nicht selbst testen, sondern uns nur an einer kleinen Vorführung erfreuen, da Sims 3 noch etwas wackelig auf den Beinen ist und auch bei der Vorführung mehrmals abstürzte.
Gleich zu Beginn erscheint ein Ladebildschirm, das Menü wirkt nicht mehr so rund wie bei Sims 2, sondern eher eckig und kühl wie zu Sims1-Zeiten. Hier kann nun die Nachbarschaft ausgewählt werden mit der der Spieler spielen kann. Es wird vom Aufbau her nur eine einzige Nachbarschaft geben, – wir hören schon Eure Aufschreie, kleinen Moment noch – die jedoch kopiert werden kann, damit der Spieler nicht gezwungen ist nur mit einer einzigen Nachbarschaft zu spielen.
Ist die Nachbarschaft erst einmal ausgewählt, wählt der Spieler eine Familie aus, mit der er spielen möchte. Und hier gab es leider die erste Enttäuschung: Obwohl zu Beginn wurde mitgeteilt, dass es keine Ladezeiten bei Sims 3 mehr geben wird, wird es nun doch so sein, dass wir wieder Ladezeiten bekommen, sobald die Familien gewechselt werden. Zusätzlich dazu muss man erst komplett aus der Nachbarschaft raus, eine neue Familie auswählen und dann wieder in die Nachbarschaft rein. Hier wäre wünschenswert gewesen, wenn man zum Beispiel durch Anklicken des Briefkasten die Option „Zu dieser Familie wechseln“ bekommen hätte.
Hat man seine Familie ausgewählt und wechselt in die Nachbarschaft, in unserem Fall in das Haus von Arnie, folgt der erste Wow-Effekt! Die Nachbarschaft ist überwältigend, geschwungene Straßen, Pflanzen, Felsen, Gebirge, ein Strand, ein See, einfach alles was das Herz begehrt. Je nachdem wie hoch die Leistung der einzelnen Computer ist, wird man mehr oder wenig Details sehen, d.h. je weiter weg die Kamera von etwas ist, desto mehr verschwindet oder wird weniger detailliert wie z.B. Pflanzen. Beim stufenlosem heranzoomen an Arnies Strandhaus sehen wir jedoch einen dicken Minuspunkt. Bei Sims 2 konnte man in der Nachbarschaft selbst entscheiden wo ein Grundstück mit Haus platziert werden sollte, wer sich noch an Sims 1 erinnert, dort war die Lage der Grundstücke sowie die Grundstücksgröße dem Spieler schon vorgegeben. Willkommen zurück bei Sims 1!
Wer auf den folgenden Bildern genau hinschaut, kann die einzelnen vorgegebenen Grundstücke in der Nachbarschaft erkennen. Sein Haus mal einfach an irgendeine Straße zu setzen geht also nicht mehr, sondern es muss auf eines der vorgegebenen Grundstücke platziert werden. Vor allem an dem Bild mit dem Strand, lässt sich rechts unten sehr schön das Grundstück erkennen. Nur an dieser Stelle kann der Sim an den Strand gehen oder ein Haus bauen.
Immerhin braucht man keine Sorgen haben, dass man seinen Sim einmal aus dem Auge verliert, durch die sogenannten "Map"-Icons, findet man seinen Sim ganz schnell wieder oder kann sich auf der Nachabrschaftskarte Freunde, den Arbeitsplatz, Verwandte etc. anzeigen lassen. Big Brother is watching you.