4. Februar 2010
Erschienen
Geschrieben von Dirk Meidel
Sicher hätten sich einige gewünscht, dass die Sims nur die Urlaubstage nehmen können, die ihnen zur Verfügung stehen. Da die Urlaubslots jedoch unter die Kategorie Gemeinschaftsgrundstücke fallen, bleibt die Zeit zu Hause stehen. Im Übrigen haben die Sims auch selten aussreichend Urlaubstage, um einen schönen Urlaub zu machen und da die Kinder keine Ferien haben, wären die Wochenenden in den Urlaubsparadiesen völlig überlaufen.
Daher ist es möglich so oft und so lange man will zu verreisen, vorausgesetzt das Geld reicht aus. Wird es mal mit der Urlaubskasse etwas knapp, wird die Rechnung einfach nach Hause geschickt. Was jeder Sim allerdings beachten sollte: Babys und Tiere können NICHT mit in den Urlaub genommen werden! Vor der Abreise muss dafür gesorgt werden, dass sich jemand Zuhause um die Kleinen kümmert.
Trisha hat sich nun ihren Urlaub gebucht und freut sich wie ein Schnitzel. Schon fährt das Taxi vor und jeder Sim, der für den Urlaub eingeplant ist, schnappt sich seinen Koffer und macht sich auf den Weg Richtung Fahrzeug. Nun muss Trisha sich für ein Urlaubsgebiet entscheiden. Bei unserem Spiel gaben wir ihr alle 3 neuen Urlaubsgebiete zur Auswahl.
Nachdem sich Trisha für Twikkii Island entschieden hat, muss sie nun ein Hotel auswählen. Ist die Wahl getroffen, setzt das Urlaubstaxi die neuen Gäste direkt vor dem Hotel ab. Bevor sich Trisha daran machen kann, das Grundstück zu erkunden oder sogar ein anderes Grundstück zu besuchen, sollte sie sich zuerst ein Zimmer reservieren. Nachdem Trisha sich ein Zimmer nach ihrem Geschmack ausgewählt hat, muss sie nur noch darauf achten, dass es ihr Budget nicht sprengt: Je größer ein Zimmer ist, desto teurer wird es auch. Der Preis pro Nacht wird bei der Zimmerreservierung angezeigt.
Ist sie damit einverstanden, reserviert sie sich das Zimmer. Im Anschluss daran wird auf die Rezeption des Hotels geklickt und der Menüpunkt "Einchecken" ausgewählt. Trisha macht sich sofort auf den Weg, wird empfangen und trägt sich auch sofort ins Gästebuch ein.
Hat Trisha es sich erstmal in ihrem Zimmer gemütlich gemacht, kann sie per Telefon den Zimmerservice bestellen und lecker essen. Achtung: In den "preiswerteren" Zimmern kann es schon mal vorkommen, dass es kein Telefon gibt. Verhungern müssen die Sims dann trotzdem nicht, sie haben immer noch die Möglichkeit, sich an einem der vielen landestypischen Essensstände bedienen zu lassen.
Nicht nur das Essen ist verschieden, sondern auch die Leute und deren Verhalten. So sind die Grüße von Urlaubsgebiet zu Urlaubsgebiet sehr unterschiedlich. Während man sich in asiatischen Gefilden noch elegant leicht voreinander verbeugt, ist man auf Twikkii Island schon etwas lockerer und macht eine Art coolen Surfergruss und groovt von einem Bein auf das andere, ganz hinterwäldlerisch haut man sich im Wald und in den Bergen wie ein Gorilla auf die Brust.
Erlernte Grüße können zu Hause selbstverständlich an Freunde und Bekannte weitergegeben werden. Wer gibt nicht gerne mal mit seinem frisch erworbenen Wissen an? Das gleiche gilt auch für die landestypischen Tänze wie dem Feuertanz - die Sims hantieren mit brennenden Fackeln, was oftmals SEHR gefährlich aussieht – oder dem Slapdance, der einem Squaredance gleicht, während man in Asien Tai Chi zur Entspannung lernen kann. Auch hier muss der Sims den Tanz/Tai Chi erst lernen, bevor er Zuhause sein Können weitergeben kann. Trisha hat hierzu keine Zeit, denn es gibt zu viel anderes zu entdecken.