Geschrieben von Jan Harder
Wirklich neu in der Welt der Sims ist das Charaktersystem. Im Gegensatz zu dem der Sims wurde dieses für die Tiere nämlich deutlich vereinfacht. Pro Eigenschaft gibt es nun nur noch drei Abstufungen. Das System soll so verständlicher werden, was nötig schien da es vielen Spielern bei den Sims schwer fiel festzulegen zu wie viel Prozent diese beispielsweise faul sein sollten. Die Tiere haben nun jeweils eine neutrale Einstellung und zwei extreme. Folgende Optionen stehen dabei zur Verfügung:
Was die Tiere natürlich auch haben, ist ein ganz eigener Wille. Wie schon im Sims 1 AddOn werden sie nicht direkt steuerbar sein und auch schon mal ihren eigenen Kopf durchsetzen, wenn ihr Herrchen nicht Herr der Lage ist. Allerdings hat Maxis schon jetzt einen Cheat versprochen, der es euch erlauben wird die Tiere selbst zu dirigieren. Besonders für Geschichtenerzähler wird das ein Segen sein.
Zu den besten Neuerungen gehört eindeutig die Einführung von Lebenszyklen und Genen. Katzen und Hunde werden jeweils drei Altersstufen haben, nämlich eine Babystufe, eine mittleren Alters und eine Seniorenstufe. Danach erliegen sie wie ihre menschlichen Vorbilder einem natürlichen Tod. Doch die Trauer dürfte selten lange währen, denn wenn die Haustiere Nachwuchs bekommen leben ihre Vorfahren in gewisser Weise in ihnen weiter. Schließlich vererben sich die wichtigsten Eigenschaften. Und die kleinen knuffigen Pelzknäuel sind wirklich absolut süß. Leider konnten wir wegen des Zustands der frühen Testversion nur wenige Bilder davon anfertigen. Aber um so mehr bleibt damit für euch zu entdecken.
Wie bei einer echten Züchtung von Rang und Namen bekommt jedes Tier einen eigenen Stammbaum, an dem man seine Herkunft erkennen kann. Zudem lassen sich besonders gelungene Züchtungen als Vorlagen speichern, so dass man sie als neue Haustiere neuer Familien verwenden kann.
Neben einigen Kunststücken, die die Tiere für ihre Karrieren als Voraussetzung für eine Beförderung brauchen, sind die kleinen Kläffer und Miezekatzen aber auch noch anderweitig lernfähig. Und das nicht nur im positiven Sinne. Durch ein neues Belohnungs- und Bestrafungssystem lassen sich den Tieren verschiedene Verhaltensweisen an- und abgewöhnen. Wer nicht will, dass der Hund ständig sein Bein am Küchentisch hebt, der bestraft ihn am besten dafür. Wenn er es dagegen an der richtigen Stelle im Garten macht ist ein Lob fällig. So erlernen die Tiere was richtig und falsch ist.
Der Spieß lässt sich allerdings auch umdrehen. Wer durch die vielen Rechnungen frustriert ist, der gönnt sich etwas Spaß, indem er seinen Hund auf den Postboten abrichtet. Oder wenn die Frau dem Garten mehr Aufmerksamkeit als dem Gatten schenkt, dann wird der vielleicht irgendwann auf die Idee kommen Bello zum Fressen der Blumenbeete umzuerziehen. Dieses System hat auch bei Katzen Wirkung, auch wenn sich die anwesenden Community-Vertreter einig darüber waren, dass sich Katzen eigentlich zu gar nichts erziehen lassen. Bei den Sims ist das aber möglich.
Soviel erst einmal zum theoretischen Teil der Haustiere und ihrer Eigenschaften. In weiteren Artikeln werden wir euch erzählen wie ihr die neuen Mitbewohner erstellen könnt und natürlich wie das Leben zusammen mit den Sims aussieht.